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Der Ehering oder auch Trauring genannt

Neben dem berühmten Eheversprechen „Ja, ich will!“ steht kaum etwas so sehr für die Ehe wie der Ring. Überall auf der Welt, in den verschiedensten Ländern und Kulturen, gehört der Ringtausch ganz selbstverständlich zur Trauzeremonie. Wer eine Hochzeit plant, beschäftigt sich also früher oder später mit diesem Thema - Trauringe und Trauringkauf. Der BLOG- Beitrag soll euch bei der Auswahl des richtigen Trauringes helfen.



Ein Blick auf Wikipedia zum Thema Ehering:


Bereits im frühen Altertum symbolisierte der Trauring Unendlichkeit und Beständigkeit. 						Sowohl die alten Ägypter als auch Römer trugen den Trauring am Ringfinger der linken Hand. Der Grund hierfür war die Vorstellung, dass eine Ader, die sog. Vena amoris (lat. für ‚Liebesader‘), direkt von diesem Finger zum Herzen führe. Im antiken Rom trugen nur Frauen einen Ehe- oder Verlobungsring. Letzterer war meist aus Eisen und galt als Zeichen der Bindung, vor allem aber auch als „Empfangsbestätigung“ für die Mitgift. Die Übergabe eines Ringes nur an die Frau hielt sich je nach Kulturkreis und Gesellschaftsschicht bis weit ins vergangene Jahrhundert. Der Brauch, den Trauring am Ringfinger zu tragen, hat sich bis heute erhalten. Während in den meisten europäischen Ländern der Trauring am linken Ringfinger getragen wird, ist es in Deutschland und Österreich üblich, den Ring am rechten Ringfinger zu tragen. Eheringe sind oft mit Inschriften oder Symbolen in der inneren Ringschiene versehen. In antiken römischen Ringen findet man beispielsweise „Pignus amoris habes“ – „Du hast meiner Liebe Pfand“. In heutigen Eheringen sind häufig der Name des Partners und das Datum des Versprechens zu lesen. Seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. gab es unter anderem auch goldene Ringe in Form zweier ineinander verschränkter Hände. Nach Livius wurden goldene Ringe in großer Zahl auf den Schlachtfeldern Süditaliens gefunden, was man damit erklärt, dass es sich um Eheringe gehandelt haben muss. Seine sakrale Bedeutung in der christlichen Kirche hat der Ehering spätestens seit Papst Nikolaus I. (um 850). Seit dem 13. Jahrhundert gehört der Ring fest zum kirchlichen Trauritus. Der Ehering gilt als Sinnbild der Treue der tragenden Person und ihrer ehelichen Bindung entsprechend den Ritusworten „Trage diesen Ring als Zeichen Deiner Treue“. Mit den heute oft gesprochenen Worten „Trage diesen Ring als Zeichen meiner Treue“ oder „Trage diesen Ring als Zeichen unsrer Liebe und Treue“ und dem wechselseitigen Anstecken und Tragen zweier gleichförmiger Ringe hat der Ehering eine völlig neue Bedeutung erlangt und steht für eine geänderte Eheauffassung.

Worauf sollte ich beim Ringkauf achten?

1. Ansprüche an Trauringe

Eheringe werden durch das Brautpaar meist täglich getragen. Bestenfalls sind die Schmuckstücke eine ewige Erinnerung an den schönsten Tag im Leben, die für immer am Ringfinger bleiben. Wer über ein sehr knappes Budget verfügt, sollte an anderen Enden sparen, nicht aber bei den Ringen. Zwar soll auch die Hochzeitsfeier möglichst schön in Erinnerung bleiben, man sollte aber Folgendes bedenken: Die Hochzeitsfeier dauert nur einen Tag, die Ringe tragen Sie ein Leben lang! Deshalb lohnt es sich, in alles, was langfristig benötigt wird, etwas mehr zu investieren. Für alle anderen Dinge kann man durchaus etwas sparen.


2. Das Ehering-Budget

Das Budget spielt sicherlich auch beim Kauf der Eheringe eine große Rolle. Jedoch sollte hier nicht am falschen Ende gespart werden. Man sollte aber bedenken, dass man die Eheringe nur einmal im Leben kauft. Daher sollte man sich von Beginn an das aussuchen, was einem den Rest des Lebens gefällt.


3. Zeitpunkt zum Kauf

"Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ - eine bekannte Weisheit, die auch beim Ringkauf berücksichtigt werden sollte. Auch beim Ringkauf lassen sich viele Brautpaare ausgiebig Zeit, nur um kurz vor der Hochzeit mit leeren Händen dazustehen oder Kompromisse eingehen zu müssen. Einige Menschen sind eher spontan, andere möchten alles bis ins kleinste Detail planen. Wer spontan heiratet, wird die Ringe womöglich auch entsprechend besorgen. Alle anderen kalkulieren ihr Budget und müssen dementsprechend früh mit der Suche beginnen. Als Faustregel gilt: Spätestens sechs Monate vor dem besagten Tag sollte man mit der Suche beginnen. Gerade diejenigen, die spezielle Gravuren wünschen, müssen den Juwelieren ausreichend Zeit geben, um die Arbeit erledigen zu können. Wurde das gewünschte Ringpaar gekauft, sollten das bald glückliche Ehepaar die Ringe probetragen. Eventuelle Gewichtsschwankungen lassen sich zwei Wochen vor der Hochzeit noch ausgleichen.


4. Der Auswahlprozess

Tatsächlich ist die Auswahl des passenden Ringes nicht ganz einfach. Wer kaum Schmuck trägt, wird von der schier unendlichen Auswahl schlichtweg „erschlagen“. Deshalb die erste Regel: Zeit lassen. Früher oder später findet jeder das passende Ringpaar, deshalb sollte man aber auch mit der Auswahl möglichst früh beginnen. Nachfolgend 5 Tipps zur Auswahl der passenden Trauringe:

  • Eine professionelle Beratung ist für Interessierte von großer Bedeutung. Laien kennen sich mit den unterschiedlichen Materialien häufig nicht aus und wählen nach Zufall oder Aussehen aus.

  • Vorsicht bei Musterringen. Diese werden Kunden immer häufiger vorgelegt, weil ihr Wert niedrig ist und ein möglicher Diebstahl unproblematischer ist. Das Problem: Sie sehen nicht nur anders aus als die Originale, sie fühlen sich auch anders an.

  • Trauringe sollten immer zu ihren Trägern und ihren Eigenschaften passen. Wer Goldschmuck bevorzugt, muss sich auch nicht für die Hochzeit zwingend für Platin oder Weißgold entscheiden. Auch in puncto Design sollten Parallelen zum restlichen Schmuck zu finden sein.

  • Mit dem Lieblingsring in der Tasche kann der Juwelier oder Goldschmied nicht nur die Ringgröße leichter ermitteln. Der Fachmann kann sich so auch ein Bild über das Ringprofil der Träger machen. Abnutzungen geben Aufschluss über Tragegewohnheiten und helfen herauszufinden, welches Material am besten geeignet ist.

  • Nicht nur die Ringgröße sondern auch das Ringprofil spielt eine wichtige Rolle und ist der entscheidende Faktor für die Bequemlichkeit eines Ringes.

  • Wer das passende Ringpaar gefunden hat, sollte es nicht voreilig kaufen. Das Ringpaar sollte man testen, und zwar nicht nur für wenige Sekunden. Tragen Sie die Ringe zehn Minuten im Laden, schütteln Sie sich gegenseitig die Hände. Wenn der Ring drückt oder Schmerzen verursacht, ist es der Falsche.



4. Der Ring - Kein MUSS!

Es gibt Menschen, die keine Ringe tragen wollen – und auch viele, die wegen Allergien, aus sportlichen oder beruflichenn noch bei einer freien Trauung Gründen gar keinen Ring tragen dürfen. Das Problem hierbei: Gar keins! Weder im Standesamt noch bei einer freien Trauung ist der Ringtausch vorgeschrieben. Ihr seid also völlig frei in Eurer Kreativität und könnt selbst entscheiden, wie und ob Ihr eurer Liebe ein Symbol geben wollt.

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